Als Reinfried sich das SMS des fremden nochmals genauer anschaut denkt er, die Nummer ist doch nicht ganz so unbekannt. Aber wen gehört die? Keine Ahnung. Reinfried steckt das iPhone weg und macht sich wieder an die Arbeit. Nein – er tut so also ob, denn momentan ist der Druck nicht ganz so hoch und er möchte die Zeit nutzen, auch mal nichts zu tun. So surft er den ganzen Tag wie so oft ziellos im Internet, checkt im Minutentakt seine Mails und überprüft im zwei minuten takt die gängigen News Seiten ob nicht doch irgendwo ein Krieg oder die Pest ausgebrochen sein könnte. Wie immer – nichts.
Schon wieder der? Denkt sich Reinfried am nächsten Tag im Tram, als er weiter hinter im dichten Gedränge den fremden Unbekannten wieder sieht. Dieses mal sieht er ihn sich besser an und denkt: “Den kenne ich doch? Irgendwie habe ich den doch schon mal gesehen und zwar nicht erst gestern!” Die ein- und aussteigenden Menschmengen am Bahnhof hindern ihn dann aber doch daran, den bekannten Unbekannten anzusprechen und er wird mitgetragen und wenns geht überrannt von seinen Kollegen, die ebenfalls alle viel zu spät unterwegs sind um den Anschluss zu erreichen. Kurz vor dem Shop Ville klatscht ihm noch einer die neuste Ausgaben von 20 Minuten ins Gesicht die er gar nicht will und schon sitzt er wieder im Binz Bähnli welches ihn ins Geschäft bringt.
Nach gefühlten tausend Seitenaufrufen der üblichen Internetseiten und doppelt so vielen Abrufen seiner Mails kann Reinfried um kurz nach fünf doch noch zu angenehmer Zeit Feierabend machen. Auch die üblichen Panikanrufen von überforderten Windows Nutzern blieben heute aus und er muss keine Überzeit machen – Schwein gehabt!
Nach dem Znacht – Schweizer Kotelletten mit Salat – prüft Reinfried routinemässig sein iPhone und liest: “Findest Du es nicht langsam langweilig immer das Gleiche zu machen? Der bekannte Unbekannte.”….
“Ich habe ein Problem mit der Steuerung und kann nicht weiterfahren” tönt es nach fünf Minuten Wartezeit imTram Nummer 14. Der Tramfahrer scheint ein ernsthaftes Problem zu haben und auch mehrmaliges ein- und aussteigen bringt nicht die erhoffte Wirkung. Reinfried überlegt sich kurz ob er nicht doch sitzen bleiben soll, liegt doch beim Wechsel auf eine andere Tramlinie ein fünfminütiger Marsch vor ihm. Und das bergaufwärts! Er geht doch und kommt nach zehn Minuten schweissüberströmt bei der nächsten noch befahrbaren Haltestelle an. “Schwein gehabt” – das nächste Tram kommt schon und Reinfried findet auch einen Stehplatz neben gefühlten tausend anderen Fahrgästen.
“Wieso schon wieder ich und wieso immer dann, wenn ich die Öffentlichen nehme?” denkt sich Reinfried noch, als er plötzlich den Fremden entdeckt. Der Fremde steht im hinteren Teil mit einer Entfernung von guten fünf Metern. Und er mustert Reinfried von oben bis unten. Ganz unauffällig. Reinfried viel es schon auf kurz nachdem er eingestiegen ist. Trotz der unauffälligen Pendlerzeitung vor seiner Nase. Oder vielleicht, weil die Pendlerzeitung auf dem Kopf steht?
Eine Stunde, fünf Telefonanrufe und zwei Sitzungen später geht Reinfried aufs Dach des fünfstöckigen Bürokomplexes und raucht die zehnte Zigarette heute. “Was muss ich noch alles erleidgen heute?” denkt er sich eben, also ihm spontan dreiundzwanzig Dinge einfallen, die noch nicht von ihm verpfuscht wurden.
Gute Bilanz für eine Stunde Arbeit! Aber war da nicht noch etwas? Vielleicht sollte ich doch nochmals schnell das Handy überprüfen ob nicht doch jemand angerufen hat – Nein – nichts. Aber das iPhone muss ich auch noch schnell überprüfen, vielleicht hat ja jemand ein Mail oder ein SMS gesendet. Und prompt….. “Ich behalte Dich im Auge Fremder, Dein Tramstalker” steht da unter einer anonymen Nummer auf dem Bildschirm….

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte könnte ich jetzt dazu sagen. Vor längerer Zeit versprach ich einen ausführlicheren Bericht über den Einsatz meines neueX47 “Personal Analog Organzier”. Soweit bin ich noch nicht. Trotzdem ist das Ding im Dauereinsatz! Ich bin aber noch immer am “hacken” resp. am verbessern – nur habe ich noch nicht das ganze Material (bestellt), welches für meine Zwecke geeignet wäre. Am wichtigsten ist nach wie vor die Frage nach einer Wochen- oder einer Tages-Planung. Im Einsatz ist eine Wochenplanung, nur brauche ich ab und zu eben auch eine detailliertere Tagesplanung. Diese führe ich geschäftlich zwar elektronisch (Lotus Notes) – nur benötige ich sie wohl auch flexibel unterwegs. Dazu nutze ich dann bisher einfach kleine A6 Kärtchen, welche ich einfach bei Bedarf beschreibe und Abends wieder wegschmeisse – die Dinger liegen dann zuoberst in meinem X47.
Die Vorderseite meiner Karten werden mit der Tagesplanung (Termine) beschrieben. Die Rückseite wird dann mit den täglichen Aufgaben beschreiben, welche nach und nachabgeackt werden (sollten).
Problematisch sind zwei Dinge: 1. das konsequente Nachführen von Notizen und Planung aller Art hapert. 2. Mein teilweise sehr chaotischer Job mit häufig schnell wechselnden Prioritäten.
Das Bild zeigt übrigens auch die Problematik, dass ich fürgeschäftliche Notizen ein grösseres Notizbuch verwende und das X47 nur für private Notizen – aber für alle Termine. Auch die vielen anderen Papiere, welche unterdessen mein X47 beladen schauen auf allen seiten raus… auch das muss noch gelöst werden – aber trotzdem funktioniert es und ich habe alles nötige dabei. Unter den Papieren sind übrigens auch Löschpapiere (extra zugeschnitten) um die Tinte gut trocknen zu lassen, welche ich zwingend verwende (ja keinen Kugelschreiber und wenn nötig auch keinen Bleistift, welcher aber immer mit dabei ist). Sichtbar (oder auch nicht…) ist die Unschärfe – weil es noch nicht perfekt ist eine für sich sprechendes Bild!
Ich bin also nach wie vor vom X47 und seiner guten Qualität überzeugt – nur habe ich die perfekte Konfiguration noch nicht gefunden. Das kommt aber noch – sobald ich die richtigen Komponenten zusammengestellt habe.
By the way: es fehlen zwei wichtige persönliche Organisations-Talente auf meinem Bild – mein iPhone und mein Handy… das iPhone wird zum fotografieren benötigt, das Handy ist leider geschäftlich dazugekommen… und ging beim Bild vergessen
Übrigens ein handelsübliches Nokia.. gar nicht schlecht und schön klein gegenüber dem iPhone!
Das nenne ich mal Kundenorientierung, Markforschung oder Marketing. Da schreibe ich einen ersten, recht rudimentären Artikel über mein neues analoges Planungssystem X47 – und wer schreib einen Kommentar? Ja richtig – der Geschäftsführer von X47! Das nenne ich professionell – und einen super Umgang mit den neuen (unterdessen wohl eher “alten”) Medien. Ich kann Ihnen nur gratulieren, Herr Büttner! Ich denke, solche Firmen und Leute kann und muss man nur unterstüzen – was ich auch gerne mache bei so guten Produkten und solchem “Customer Relationship Management” – zumal alles mit grosser Sorgfalt und Liebe produziert wird.
Ach ja – das X47 ist bei mir seit dem Kauf wie versprochen in täglichem Gebraucht – nur kam ich noch nicht dazu, mehr hier dazu zu schreiben. Nur mal soviel – ich bin noch am eingewöhnen und “verbessern”. Aber das liegt nicht primär am System, sondern an meiner persönliche Organisation.
Als Fan Notzibüchern und als schlecht organsierter / überorganisierter Mensch wurde ich aufmerksam auf die “Organisations-Systeme” von X47. Mein Problem: ich mag nicht alles elektronisch planen und habe Freude, auch mal was von Hand zu schreiben aber ich mag keine riesigen Organisations-Systeme. Trotzdem soll es praktisch sein – und hübsch anzusehen sowieso.
Heute gekauft und schon im Einsatz. Siehe die ersten Bilder unten. Mehr Infos zu dem System folgen sobald ich es einige Tage im Test habe.
Nicht nur weil es das Leben so will aber gerade deshalb ist es so, dass sich gewisse Dinge recht schnell ändern und auch Zielvorgaben plötzlich anders sind als ursprünglich erwartet. Genau das geschieht auch mir immer wieder – wohl fast jeden Tag. Erst noch sehr daran interessiert, langweilige Dinge zur rapportieren bringt einem das Leben doch eine gewisse Abwechslung. Ein wichtiges Accesoire in diesem Bereich kann ein Notizbuch sein. Notizen können recht schnell in Tagebucheinträge übergehen und Tagebucheinträge sind eigentlich nichts anderes als die Gedanken, die uns tagein tagaus begleiten und die wir versuchen schriftlich festzuhalten. Das kann zur Sucht werden – wirklich – glauben Sie mir. Die Frage stellt sich dann irgendwann, ob ein Tagebuch nun geheim oder öffentlich sein soll. Handschriftlich oder elektronisch heisst dies wohl. Ich bin momentan in der handschriftlichen Phase – der Blog ist wohl die rühmliche Ausnahme obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass sich jemand ausserhalb meines Lebens für meine Tagebucheinträge interessieren könnte. Männer: schreibt Tagebucht! Welches, dass werdet Ihr wohl bald hier lesen.
Nachtrag: es könnte sein, dass sich mein Job (endlich – hoffentlich) bald ändert oder zumindest bereichert wird. Wäre es so, wäre diese Bereicherung so gut und interessant, dass wohl so mancher gerne mehr lesen würde… die Chancen stehen gut aber sicher ist nur eins – und das lassen wir wohl eher bleiben hier…
swissediot ist Gregor’s Livestyle Blog. Hier werden künftig coole Tools, Accessoires und Must-haves für grosse Jungs vorgestellt.
Das Wort Accessoire ist ein altfranzösisches Lehnwort in der deutschen Sprache. Ursprünglich geht Accessoire auf das lateinische Verb accedere (ad-cedere) bzw. dessen Stammform accessus (hinzugekommen, dazugetreten) zurück. Die wörtliche Übersetzung ist daher also Zubehör oder Beiwerk. Hauptsächlich wird die Bezeichnung Accessoire seit dem 20. Jahrhundert als Sammelbegriff für funktionales und dekoratives modisches Beiwerk historischer und zeitgenössischer Kleidung, wie beispielsweise Hüte, Gürtel, Handschuhe, Fächer, Schirme, Taschen, Tücher und Schmuck verwendet.
Nach langer Abstinenz bin ich wieder da!